2. BA Ludwigslust- Parchim

Neustadt-Glewe
    Als PIB-IGS GmbH übernahmen wir im Projekt die Bauüberwachung sowie das Realisierungsmanagement. Während der gesamten Bauphase begleiteten wir die Maßnahmen vor Ort, koordinierten die beteiligten Gewerke und unterstützten die sichere sowie termingerechte Umsetzung der Arbeiten bis zur erfolgreichen Inbetriebnahme. Mit der bevorstehenden Wiederaufnahme des Zugbetriebs am 14.06.2026 wird die modernisierte Strecke künftig einen wichtigen Beitrag zur Leistungsfähigkeit der regionalen Infrastruktur sowie im Zusammenhang mit dem HLK Hamburg–Berlin leisten.
    Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme zum 30. April 2026 wurde ein bedeutender Meilenstein im Projekt zur Erneuerung und Aufrüstung der Bahnstrecke 6935 zwischen Neustadt-Glewe und Parchim erreicht. Nach intensiven Bau-, Abstimmungs- und Prüfphasen konnten die technischen Anlagen erfolgreich in Betrieb genommen werden. Die offizielle Aufnahme des Zugbetriebs erfolgt gemeinsam mit dem HLK Hamburg–Berlin am 14.06.2026.
    Das Projekt umfasste die umfassende Modernisierung der Infrastruktur mit dem Ziel, die Strecke langfristig leistungsfähiger und zukunftssicher aufzustellen. Neben der Erhöhung der Streckengeschwindigkeit auf bis zu 100 km/h standen insbesondere die Erneuerung des Oberbaus, die Modernisierung mehrerer Bahnübergänge sowie umfangreiche Arbeiten an Leit- und Sicherungstechnik im Fokus der Maßnahme.
    Im Zuge der Bauarbeiten wurden Gleise, Schwellen und Schienen erneuert sowie abschnittsweise Anpassungen am Planum vorgenommen. Gleichzeitig erfolgten technische Modernisierungen an Bahnübergängen, Straßenanschlüssen und Entwässerungsanlagen. Ergänzend dazu wurden Kabeltiefbauarbeiten, Anpassungen an sicherungstechnischen Anlagen sowie Maßnahmen im Bereich der Infrastrukturkoordination umgesetzt.
    Besonders anspruchsvoll war dabei die enge Abstimmung der unterschiedlichen Gewerke innerhalb begrenzter Sperrpausen. Unterschiedliche technische Anforderungen, parallele Bauabläufe sowie die Koordination zwischen Oberbau, Tiefbau, Leit- und Sicherungstechnik und weiteren Beteiligten machten das Projekt zu einer technisch und organisatorisch anspruchsvollen Gesamtmaßnahme.

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